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Angry Anderson, Frontmann von Rose Tattoo, stirbt mit 79
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Angry Anderson, Frontmann von Rose Tattoo, stirbt mit 79

Angry Anderson, der ikonische Frontmann der australischen Rockband Rose Tattoo, ist im Alter von 79 Jahren nach einem Herzstillstand während einer Tour in Deutschland gestorben. Er war bekannt für seine kraftvolle Stimme und seinen Beitrag zur Rockmusik.

Gary „Angry“ Anderson, Frontmann der australischen Hardrock-Band Rose Tattoo, ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Er starb am Montagabend, dem 21. September, im Kreis seiner Familie in Australien, wie aus einer gemeinsamen Erklärung von Familie und Bandkollegen hervorgeht, über die auch ABC und die Sydney Morning Herald berichteten. In der Erklärung wird Anderson als hingebungsvoller Vater und als sehr geschätztes Mitglied seines Freundes- und Bandkreises sowie der gesamten Musik- und Unterhaltungsbranche beschrieben; sein Verlust werde in Australien und international tief zu spüren sein. Eine Todesursache wurde nicht genannt, die Familie bat um Privatsphäre und kündigte an, vorerst keine Interviews zu geben.

Andersons Tod kommt nur Wochen, nachdem er im August während der europäischen Abschiedstournee von Rose Tattoo einen Herzstillstand erlitten hatte und in Deutschland ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Ein für den 9. August geplantes Konzert wurde abgesagt, am Tag darauf strich die Band die verbleibenden Europatermine, darunter geplante Auftritte in München, Graz, Budapest, Berlin und Hamburg. Die unter dem Titel „Rock'n'Roll Outlaws – One Last Ride“ angekündigte Tournee markierte das 50-jährige Bandjubiläum; vor dem gesundheitlichen Zwischenfall hatte Rose Tattoo ein Konzert in Köln gegeben und Ende Juli beim Heavy-Metal-Festival Wacken gespielt.

Anderson, mit bürgerlichem Namen Gary Stephen Anderson, stieß im Gründungsjahr der Band, 1976, als Sänger zu Rose Tattoo und blieb über Jahrzehnte ihr Frontmann und prägende Stimme. Zu den bekanntesten Songs der Band zählen „Bad Boy for Love“, „Rock 'n' Roll Outlaw“, „We Can't Be Beaten“ und „Nice Boys“ — Letzteres wurde später von Guns N' Roses gecovert.

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