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Johannes Varwick: Wieso ich im Ukraine-Krieg weiter auf Verhandlungen setze

Johannes Varwick: Wieso ich im Ukraine-Krieg weiter auf Verhandlungen setze
Wer wie Michael Angele in seinem Beitrag nicht mehr fragt, wie eine diplomatische Lösung aussehen könnte, setzt einseitig auf Eskalation – ob gewollt oder nicht. Gefragt sind realistische Kompromisslinien Zweifel sind die legitime Haltung eines Intellektuellen – gerade in Debatten über den Krieg gegen die Ukraine, die voller Dilemmata stecken. In seinem Text „Als das Wünschen noch geholfen hat“ tut Michael Angele das, was jeder redliche Beobachter des seit über drei Jahren andauernden Angriffskriegs tun sollte: Er ringt mit seiner Haltung, überdenkt frühere Einschätzungen und passt seine Position an, wenn sich Fakten ändern.So räumt Angele ein, dass es mittlerweile offensichtlich sei, dass Putin nicht verhandeln wolle. Damit hätten sich viele – auch er selbst – geirrt, die auf Diplomatie gesetzt und entsprechende Aufrufe unterzeichnet haben. Dieser Irrtum müsse eingestanden werden, so Angele – auch wenn daLesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

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